Von Millionen ignoriert

Kampmann inkognito in den Eingangsbereichen urbaner Räume.

Millionen Menschen haben dieses Gefühl und diesen Reflex. Das Gefühl: Zugluft für nur einen Moment. Der Reflex: das Fußabtreten. Öffentliche Eingangsbereiche werden in wenigen Sekunden durchschritten, ohne dass man darüber nachdenkt. Dabei ist jeder Eingangsbereich klimatisch die Schneise von Kalt und Warm, hygienisch die von Schmutz und Sauberkeit. Viele Unternehmen investieren in die Kampmann-Technik, um das Momentum des Übertritts so effizient wie möglich zu gestalten.

Ganz zu Anfang ist dieses plötzliche Windgefühl. An Wintertagen ist es besonders intensiv. Kunden betreten ein Kaufhaus und werden angenehm angeweht. Exakt auf der Nahtstelle zwischen Kalt und Warm. Oder umgekehrt. Die warme Luft verschafft bei Eintritt ein Wohlgefühl, bei Austritt erinnert es die Jahreszeit. Dabei hat der Luftzug eine im Wesentlichen technische Funktion: Die kalte Luft soll draußen, die warme Luft drinnen bleiben. Sauber voneinander getrennt, sorgt das für eine verbesserte Energiebilanz. Dabei muss die Physik überwunden werden, da warme Luft naturgemäß aufsteigt und kalte sich am Boden ablagert. Ohne technische Hilfe wäre jeder öffentliche Eingangsbereich eine extrem zugige, kalte, unangenehme und sehr kostspielige Angelegenheit. Unternehmen wollen aus zweifachem Grund das Gegenteil. Geschäftsmännisch: Der Eintritt ist wie der erste Eindruck, eine Art Visitenkarte. Er soll so angenehm und einladend wie möglich sein, Eingangstüren sind darum stets sehr groß beziehungsweise offen. Kaufmännisch: Der Eingangsbereich sollte zu allen Jahreszeiten so wenig Kosten verursachen wie nur irgendwie möglich.

TANDEM-TECHNIK

DIE OPTIMALE KOMBINATION FÜR EIN GEPFLEGTES, EFFIZIENTES ENTREE: Eingangsmatten und Türluftschleier von Kampmann.

Die Lösung zu dieser unternehmerischen Doppelbegehrlichkeit ist für die Millionen annähernd unsichtbar oberhalb der Eingangstüren angebracht. Kampmanns Türluftschleier verwandeln hier die Naturgesetze der Physik in ihr Gegenteil. Denn die Türluftschleier-Technik drückt an der offenen Nahtstelle zwischen innen und außen die warme Innenluft nach unten, statt sie naturgemäß aufsteigen zu lassen. Als unsichtbare, dabei fühlbare Wand legt sich der Türluftschleier so vor die Kälte, die damit draußen bleibt, statt ihren naturgemäßen Bodenweg nach innen zu nehmen. Im Inneren der Kampmann Türluftschleier-Technik agiert ein kleines Kraftwerk. Ventilatoren saugen die Raumluft an und ein Wärmetauscher bringt die Luft mit einer Raumtemperatur von rund 20 Grad im Handumdrehen auf angenehme Körpertemperatur von 36 Grad. Über den Gleichrichter wird die nun erwärmte Luft mit einer Austrittsgeschwindigkeit von fünf bis acht Metern pro Sekunde nach unten gebracht. Der wirkungsvolle und effiziente Luftschleier kann durch die Tandem-Technik weiter optimiert werden. Bei ihr wird ein nicht beheizter Vorschleier dem erwärmten Hauptschleier vorausgeschickt. Der Vorschleier isoliert so einerseits die kalte Außen- und die warme Innenluft voneinander. Andererseits wirkt er wie ein Stützstrahl, der die Warmluft auf ihrem Weg nach unten verstärkt, beschleunigt und mithin den Austausch von kalter und warmer Luft in großen Eingangsbereichen auf ein physikalisch unabänderliches Minimum reduziert. Der Vorteil der Tandem-Türluftschleier misst sich in der Energiebilanz. Der beschleunigende und stabilisierende Vorschleier ermöglicht eine Energieeinsparung von bis zu 38 Prozent gegenüber herkömmlicher Türluftschleier-Technik.

KONTROLLIERTE KALTLUFTABSCHIRMUNG mit Kampmanns patentierter Tandemtechnik.

BAUKASTENSYSTEM TÜRLUFTSCHLEIER

Kampmann bietet für den empfindlichen Eingangsbereich unterschiedliche Türluftschleier-Systeme in verschiedensten Größen und Varianten an. Ziel ist es stets, jeden öffentlichen Eingangsbereich so angenehm und energieeffizient wie nur irgendwie möglich auszustatten. Mit dem Tandem-Türluftschleier steht dazu eine bewährte Türluftschleier-Technik zur Verfügung, die von Kampmann originär entwickelt wurde. Für die gängigste Baugröße von zwei Metern Breite gilt im Durchschnitt eines Dauer-Tagesbetriebes von Oktober bis März, dass sich die Mehrinvestition für Tandem-Technik nach nur 1,6 Jahren schon amortisiert hat. Zur ISH vom 14. bis 18. März 2017 in Frankfurt wird Kampmann außerdem zwei weitere Top-Innovationen vorstellen. Beim Tandem-Türluftschleier bezieht sich diese auf eine Optimierung der Luftführung bei bestehender Effizienz der Tandem-Technik. Beim UniLine-Türluftschleier sorgt eine selbstregulierende Klappe im Luftauslass dafür, dass bereits bei geringerer Betriebsstufe des Gerätes die maximale Luftaustrittsgeschwindigkeit zur effektiven Abschirmung erreicht wird. Zum Kundenvorteil werden hier bis zu 67 Prozent an elektrischer Energie gespart und die Schallemission um bis zu 8 dB(A) gesenkt.

SAUBERLAUFZONEN finden sich in nahezu allen Geschäften und öffentlichen Einrichtungen - nicht selten von Kampmann.

GEFÜHL UND REFLEX

Türluftschleier von Kampmann sind besonders im Verkaufskettenbereich stark vertreten. Große Marken-Discounter schätzen die Qualität, die Langlebigkeit und die Pflegeleichtigkeit von ProtecTor, UniLine und Tandem. Sogar eine ovale Sonderform für den Flughafen London-Heathrow wurde schon gefertigt, auch in saudi-arabischen Bahnhofsgebäuden sind Kampmann Türluftschleier im Einsatz. Wo deren Luftschleier aufschlagen und wohlbefindlich effizient kalt und warm voneinander abschirmen, befindet sich der Reflexbereich der Millionen, der Fußmattenbereich. Für Kampmann ist dafür die Kampmann Eingangsmatten GmbH Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt zuständig. Vor genau 25 Jahren gründete Kampmann in den Hallen eines ehemaligen VEB-Betriebes ein Zweigwerk, seit 2010 firmiert es als eigenständige GmbH. Besonders im Verkaufskettenbereich bilden Kampmann-Türluftschleier und Kampmann-Eingangsmatten und -roste eine perfekte Synergie. Denn nirgendwo passieren mehr Menschen große Eingangsbereiche. Gerade im Discount-Bereich stellen darum Energie- und hygienische Effizienz die höchsten Anforderungen an die entsprechende Technik. Bei Kampmann-Fußmatten machen insbesondere hochwirksame Mikro-Kratzkanten entlang der Aluminium-Profile den qualitativen Unterschied. Einzig die Produkte der Kampmann Eingangsmatten GmbH sind mit solchen Kratzkanten versehen. Sie optimieren die Schmutz-Abweisung im Eingangsbereich und reduzieren so die Kosten der Gebäudereinigung. Wie die Kampmann-Türluftschleier werden auch die Eingangsmatten und -roste im Manufakturbetrieb vor Ort produziert und gefertigt.

Wir müssen Produkte entwickeln, die der Markt will.

VIELSEITIGE INNOVATION EINGANGSMATTE

Eingangsmatten sowie -roste gibt es in allen möglichen Größen, Farben und Varianten. Ähnlich dem Auto, dominiert dabei die Farbe Anthrazit. Noch. Denn immer wichtiger wird für Unternehmen neben der hygienischen Funktion die optische Wirkung. Der erste Meter kann schließlich auch Blickfang sein – vor allem der Handel gestaltet den Eingangsbereich zunehmend zum Ausstellungsraum um. Das Eingravieren der Unternehmensmarke, ein „Herzlich willkommen“ oder jahreszeitlich wechselnde Botschaften wie „Frohe Ostern“ sind dank moderner Lasertechnik möglich. Rüdiger von Scheven, seit 25 Jahren in Gräfenhainichen, als Geschäftsführer verantwortlich für die Eingangsmatten GmbH, sagt: „Wir müssen Produkte entwickeln, die der Markt will.“ Und der Markt will immer innovativere Produkte. Zum Beispiel Eingangsmatten mit nachleuchtenden Streifen, die die Emotion des Raumes auf den Eingangsbereich übertragen. Oder dialogische Matten: „Wir haben schon Entwicklungen mit Sensoren gemacht, bei denen die Matte mit der Haussteuerung via Smartphone kommuniziert“, sagt Rüdiger von Scheven. Weil der Markt und dessen Wünsche immer individueller werden, hat sich die Kampmann Eingangsmatten GmbH zu ihrem 25-jährigen Jubiläum den neuen Online-Auftritt „kafloor.de“ gegeben. Man staunt, was Eingangsmatten und -roste so alles können. Und wieder auch nicht. Denn wie sich die Matten auf den Köpfen der Millionen in 25 Jahren signifikant verändert haben, so auch die Matten zu ihren Füßen, über die sie weitgehend ungerührt hinweg schreiten – jedenfalls noch…